hallo, hier bergpartei, die „überpartei“
wir sammeln zur zeit unterstützung-unterschriften, um zur berlinwahl am 18.september antreten zu dürfen. in friedrichshain-kreuzberg fehlen nur noch wenige, aber in neukölln, mitte und pankow sieht es nicht ganz so gut aus.
wenn du in neukölln wahlkreis 3 oder friedrichshain wahlkreis 2 wohnst, sag bitte bescheid! Wahlkreiskarten
am 18.juni veranstalten wir das kurzfilmfestival nodogma 2016 auf dem RAW-gelände im crack bellmer ab 17:00 und anschließend (22:00) eine soliparty für unseren wahlkampf. dabei treten folgende 3 kandidat*innen live auf:
michael schmacke (prenzlberg) mit den The Fake Masters
Bernardette La Hengst (Liste Xhain)
Pastor Leumund (Liste Xhain)
danach platten von pdee (crack)
und damit niemand fragt, hier nochmal warum das alles 😉
chronik der vorläufer*innen-organisation
die bergpartei
B
Die Bergpartei ist eine Berliner Landespartei mit derzeit 291 Mitgliedern.
Sie wurde am 18.07.2005 im Berliner Palast der Republik gegründet, wurde 2005 nicht zur Bundestagswahl zugelassen, dafür 2006 zur Berlinwahl, an der sie in 4 Wahlkreisen mit Kandidaten für das Abgeordnetenhaus antrat.
In Friedrichshain (Wahlkreis 5) erhielt sie dabei 6,5 %. Zur Bundestagswahl 2005 wollte die Bergpartei mit einer Landesliste erstmals berlinweit
wählbar sein. Sie wurde jedoch nicht zur Wahl zugelassen, obwohl sie die erforderliche Anzahl an Unterstützungs-Unterschriften gesammelt hatte. Das gleiche Schicksal wiederholte sich zur Bundestagwahl 2009.
Die Bergpartei veranstaltet kulturelle Ereignisse und Informationsabende (z.B über das bedingungslose Grundeinkommen), unterstützt Demonstrationen und Veranstaltungen (z.B Demonstrationen gegen die A100), nimmt mit ihren Plakaten bei verschiedenen Berliner Volksentscheiden teil (z.B. Tempelhof und Mediaspree) oder stellt sich und ihre Anliegen bei verschiedenen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit vor (z.B. Rede vor 2000 Zuschauern
während des taz-Kongresses im Haus der Kulturen der Welt am 18.4.2009).
Die Bergpartei ist verantwortlich für die jährliche Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke, in der sie mit tausenden Teilnehmern ihren Protest gegen die Zusammenlegung von Friedrichshain und Kreuzberg veranschaulicht.
Eine Vielzahl von Artikeln der Taz beschäftigten sich intensiv mit der Bergpartei. Auf der Webseite www.bergpartei.de wird ständig auf aktuelle Aktionen der Bergpartei hingewiesen und auf wichtige politische Entscheidungen und Veranstaltungen mit Schwerpunkt Berlin hingewiesen.
2005
18.7.2005 gegründet im palast der republik
2006
2007
2008
politica in kassel
2009
2010
2011
Rede vor 2000 Zuschauern
während des taz-Kongresses im Haus der Kulturen der Welt am 18.4.2009
2011
nico/beni/willi
1.4. – Fusion von Bergpartei und „ÜberPartei“ zur Bergpartei, die „ÜberPartei“. Nach 3 Jahren Namensstreit gab die ÜPD wegen der anrückenden Berlin-Wahl endlich nach.
10.04. – Demonstration gegen Atomkraft vor japanischer Botschaft mit 70 TeilnehmerInnen
??? Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke mit der damal sehr angesagten Piratenpartei geplant, welche aber kurzfristig zurückzog. (weil sie auch schon damals sehr liberal war)
Wahlteilnahme an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
alle kennen den wahlomat. aber die begründungen der parteien lesen nur wenige. zu diesen muss mensch wissen: es stehen immer nur 500 zeichen zur verfügung. der wahlomat gibt den parteien 83 realpolitische fragen, die mit „ja“, „nein“ und „vielleicht“ zu beantworten sein sollen. das geht natürlich nicht. meistens sind schon die fragen falsch. in mehreren sitzungen diskuttieren die aktivist*innen der B* diese fragen. am ende schaffen es aber nur 38 in die entgültige version:
Chronik der Vorläufer*in-Organisation
„ÜberPartei“ Deutschlands
(ÜPD)
ÜPD bei G8 Heiligendamm 2007
2004
oubs-flyer von ascii
Eines schönen Tages eines schönen Sommers
erstes Treffen der Vorläufer*in-Organisation „ÜberParlamentarische Disposition“, ebenfalls ÜPD, als politischer Debattierclub
15.12. – Besetzung der späteren Parteizentrale „Offene Uni BerlinS“ durch Studierende im Zuge der bundesweiten Proteste 2004 gegen Studiengebühren
Wenig darauf: Verlesung des Parteiprogramms im besetzten offenen Kanal (heute „Alex“)
kunst am bau
2005
15.07. – Gründung der „ÜberPartei“ Deutschlands im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin mit 14 Teilnehmer*innen nach einem Vortrag der anarchistischen Bibliothek „Warum wir den Staat loswerden sollten“.
Beteiligungsanzeige zur Bundestagswahl nicht fristgerecht („vorgezogene Bundestagswahl“ durch Schröder heißt: nicht genug Zeit für kleine Parteien)
2006
01.05. – 1.Mai-Demo gegen Zahlen, Zeit und Zaster mit 20 Teilnehmer*innen nach Polizeiangaben (angemeldet, ÜPD)
front-transpi 1.mai 2006 am helmholzplatz
10.08 – Gründung des Landesverbandes Berlin in der Offenen Uni BerlinS
15.09 – Wahlparty mit DJ´s und Live-Acts mit rund 50 Gästen
17.09. -Wahlteilnahme an der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Pankow (inkl. P-Berg und W-See) mit einem relativen Erfolg von absolut 171 Stimmen
allererstes wahlplakat der üpd (von franz) und auch das allerletzte
2007
madenmann und bezugsgruppe beim durchbrechen von polizeiketten, layout von fietje
04.-08. – Block G8 (ÜPD Teilnahme an den erfolgreichen Blockaden sämtlicher Zugänge zum Tagungszentrum)
pressesprecher rasmus bei blockaden nähe rethwisch
04.-08. – G8-TV (ÜPD als eine von 11 internationalen Medienaktivist*innen-Gruppen im Bündnis alternativer Videoaktivist*innen)
logo g8-tv
20.07. Mahnwache gegen rechte Gewalt in Frohnau
03.08. – Oaxaca-Mahnwache (angemeldet von ÜPD – veranstaltet mit Atenco Resiste Berlin und Gruppe Basta Münster) zur Unterstützung der Proteste in Südmexiko
06.08. bis 01.10. – jd. Mittwoch Mahnwache gegen Mcdonald’s in Kreuzberg (ÜPD)
flyer von konzi gegen den ersten mcdo in Kreuzberg
15.09. – Afghanistandemo in Berlin (ÜPD im bundesweiten Bündnis)
22.09. – Bundesweite Demo gegen Überwachung (Plakat-Mobilisierung und Teilnahme der ÜPD)
13.12. – Kundgebung gegen die Eröffnung des 1.McDonalds in Kreuzberg (angemeldet, ÜPD)
2008
15.2. – Chiapas -Kundgebung für aufständische Indigenas veranstaltet mit Atenco resiste (Berlin) und Gruppe Basta (Münster) angemeldet von ÜPD
1.5. – 1.Mai-Streik (statt Demo: Streikposten im Park – ÜPD)
12.06. – ÜPD ist Teil von G8-media-network, dem alternativen Medien-Aktivisten-Netzwerk zum G8 – Gipfel in Japan
04.07. – G8 Japan Befreiungsdemo für die letzten 3 Inhaftierten nach dem G8-Gipfel in Japan (angemeldet von ÜPD) zusammen mit Gipfelsoli und der Dissent!-Asien-Infotour). Die gefangenen Aktivist*innen kamen am nächsten Tag frei.
02.08. – Hanfparade in Berlin (ÜPD als Redner*innen)
– Politica 1 – Messe politischer Parteien in Kassel:
das beni hält eine flammende rede vor versammelter parteien- und presselandschaft
Der Infostand der ÜPD in den Hallen der Documenta mit Exponaten wie ÜPD-T-Shirts, Plakaten, Fahnen, Filmen, Aufklebern, Aufnähern, Flyern… und einem Konzept zur Zusammenarbeit kleiner Parteien, das bei der Bergpartei schon auf offene Ohren stieß 😀
parteistand
20.09. – Afghanistandemo in Berlin (ÜPD im bundesweiten Bündnis. Damals wurden Nazis noch von Friedensdemos verjagt)
11.10. – „Freiheit statt Angst“ Demo gegen Überwachung in Berlin (ÜPD als Teil der Berliner Vorbereitungsgruppe des bundesweiten Bündnisses)
25.10. – Veranstaltung des ersten No-Dogma- Kurzfilmfestivals von und für Videoaktivist*innen mit 70 Gästen in Zusammenarbeit mit rotroterbaer in der räumungsbedrohten, immernoch besetzten OUBS
01.11 – Umzug in neue Parteizentrale, das besetzte Haus „OUBS“ in Berlin-Mitte: wöchentliche ÜPD- Treffen jetzt öffentlich
31.04. – Walpurgisnacht-am-Boxi-Demo „Eine mögliche Welt ist anders“ mit 300 TeilnehmerInnen nach Polizeiangaben (spontan, ÜPD)
Quelle: ccphoto.de
TAZ 2.5.09 Titelthema: „[…]Mitglieder der ÜberPartei (ÜPD) entfalten ein Transparent mit der Aufschrift „Eine mögliche Welt ist anders“, spontan bildet sich hinter ihnen ein Demonstrationszug und zieht die Gabriel-Max-Str. entlang.“
14.05. – wöchentliche Mahnwache der „Bürgerinitiative für ein menschenfreundliches Kottbusser Tor“ in Zusammenarbeit mit der ÜPD gegen die Vertreibung von DrogenkonsumentInnen
23.05 – Lange Nacht der Überwachung – Veranstaltung der Festlichkeiten „60 Jahre Recht auf zivilen Ungehorsam“ in der OUBS anlässlich der „Langen Nacht der Überwachung – Grundrechtsfeier“. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Freiheit statt Angst“ (aka AK Vorratsdaten-speicherung) mit Kurzfilm-Vorführung, Party und über 50 Besucher*innen)
29.06. – Beteiligungsanzeige der „ÜberPartei“ Deutschlands an der Bundestagswahl mit Direktkandidaten
niemals gedrucktes plakat mit dem echten als-68er frank riedel für die bundestagswahl 2009
17.07. – Bundeswahlausschuss lässt ÜPD nicht zur Bundestagswahl zu: „Kein ernsthafter Wille zur Beteiligung am politischen Prozess“ (Quelle)
Bundesweite Presseberichte. Gemeinsamer Aufruf mit Bergpartei und APPD an die Mitglieder in den Untergrund zu gehen und gleichzeitig gemeinsamer Brief der drei Parteien an die OSZE-Wahlbeobachtungs-Mission, welche die Kritik in ihrem Bericht aufnimmt. Zwei Jahre später wird ein Gesetz erlassen, dass die Zulassung kleiner Parteien sehr erleichtert. Gemeinsamer Wahlwerbespot mit der APPD.
12.09. – Unterstützung beider konkurrierender Demo-Bündnisse gegen Überwachung
30.10. – 2. NoDogma – Kurzfilmfestival für Videoaktivisten in dem räumungsbedrohten besetzten Haus Brunnenstr. 183
2010
09.10 – Veranstaltung des 3. NoDogma -Freigeist-Kurzfilmfestivals im Tacheles mit 200 Besuchern und kurzer Kundgebung gegen die Räumung der [OUBS].
2011
01.04. – Fusion mit der Bergpartei zur Bergpartei, die „ÜberPartei“ (B) und damit Auflösung der ÜPD
entwurf aus 2011: bisher nie veröffentlichte skizze einer großstellwand mit pastor leumund – portrait vereint schriften, farben und forderungen beider parteien